Nach dem Reisetagebuch von Uli Weidle:

XV. Philippinenreise Dez 2003 – Feb 2004: Weihnachten und zweimal Neujahr auf den Philippinen

 

Ankunft in Manila

Als ich im Dezember in Manila ankomme, beginnt es mit der Feststellung: Mein Reisepass ist voll. Ich benötige einen neuen, weil kein Platz mehr für neue Visaeintragungen ist. Aber solche Probleme lassen sich auf den Philippinen leicht lösen, Treffen mit Freunden und endlich war das Treffen mit meinen philippinischen Freunden wieder in greifbarer Nähe.

Weihnachten mit Otso-Otso

Weihnachten ist auf den Philippinen eine besondere Zeit. Religion und Familie sind geschätzte Werte und entsprechend hat Weihnachten auch auf den Philippinen eine große Bedeutung. Etwas überraschend war jedoch mein erster Eindruck, dass das populärste Weihnachtslied Otso-Otso war. Otso-Otso ist überall. Selbst ein Taxifahrer bezeichnete seine sich durch den Verkehr schlängelnde Fahrweise mit Humor als Otso-Otso (8-8)! Ein Tanz und Lied, das so schnell Ohrwurm wird, das es das Zeug hat, ein noch erfolgreicherer Exportschlager zu werden als seinerzeit der aus den Philippinen gestartete Love-Letter Email Wurm. Wer es riskieren möchte, in der Literaturliste gibt es ein Link zu Otso-Otso, aber Vorsicht: Nach spätestens dreimaligem Hören besteht erhöhte Suchtgefahr! :)

Treffen und Treffen verfehlt

Das Wiedersehen mit meinen philippinischen Freunden von den Manila Pitbulls und Submission Dungeon, speziell Jay, Rommel und Danny, ist etwas worauf ich mich den ganzen Flug über gefreut habe. Es ist schön, alle wohlbehalten wieder zu finden. Schade aber, dass ich Leslie Buck aus Texas um ein paar Tage verpasst habe. Hätte ihn gerne wieder getroffen, aber es gibt sicher ein nächstes mal.

Als ich mich nach meinem Freund Danny erkundige, erfahre ich, dass er wegen einem speziellen Turnier in den Bergen ist. Er tritt als Vertreter seines Stammes in einem Turnier an, in dem ohne Schutzkleidung mit Nagelstöcken gekämpft wird. Später erfahre ich, dass Danny das Turnier gewonnen hat, aber er wird einige Tage in den Bergen bleiben, bis er sich wieder in der Zivilisation sehen lassen kann.

Silvester und Special Action

Special Action Force (SAF) Special Breed of Men Mein erster Eindruck am Silvesterabend: Wir sind im Krieg; Firecracker und andere Explosivstoffe verhindern eine Invasion auf die Philippinen. Zumindest hätte es mich nicht gewundert, am Neujahrstag diese Schlagzeile in der Zeitung zu lesen. Beginnend mit dem 15. Dezember trat der Election Gun Ban in Kraft, der noch bis zum 9. Juni gilt. Das bedeutet generelles Waffenverbot auch für Personen, die sonst eine Trageerlaubnis besitzen, aber das schien einige Filipinos nicht davon abzuhalten, mit allem zu schießen, was knallt.

Durch Silvester gut eingestimmt, startete im neuen Jahr mein Austauschtraining mit der Special Action Force (SAF) der Philippinischen National Polizei (PNP) in Bicutan. SAF Capt Cautiver mit Familie Die SAF ist die Anti-Terror Spezialeinheit der philippinischen Nationalpolizei. Rommel leitet das Training bereits seit einigen Monaten. Es war gleich zu sehen: Im Kommando herrscht eine gute Mischung aus Disziplin und Interesse. Jeder im Kommando weiß um die Notwendigkeit und Nützlichkeit des Trainings. Das Training ist im Freien. Es beginnt am frühen Morgen und geht bis in die Mittagshitze. Selbst in den Wasserpausen finden sich die Kommando Mitglieder in kleinen Gruppen und wiederholen und trainieren, was ihnen gezeigt wurde.

Kommandierender Offizier des Kommando ist Captain Cautiver. Er geht mit Begeisterung voran und nützt jede Gelegenheit, weiter zu trainieren und sich fortzubilden.

Erfreulich auch, dass sich über das gemeinsame Training und den fachlichen Bereich hinaus auch gute zwischenmenschliche Kontakte ergeben. Ich freue mich auch, diese Erfahrungen weiter auszubauen.


Mit Grandtuhon in Bacolod: Pekiti-Tirsia in Action

Grandtuhon 2004 Die große Überraschung: Pekiti-Tirsia hat jetzt in den Philippinen eine eigene wöchentliche TV-Show. Der Titel: Pekiti-Tirsia in Action! Grandtuhon lud mich zur Premiere ein. Es ist nicht das erste Mal, dass ich im philippinischen Fernsehen bin, dennoch ist es ungewohnt für mich. Es ist irgendwie witzig und auch ein wenig irritierend, sich selbst im Bildschirm zu sehen, während man Fragen in die Kamera beantwortet.

In der ersten Sendung traf sich Grandtuhon mit Meistern der philippinischen Kampfkunst und einigen angesehenen Bürgern zu einer Diskussionsrunde. Es ging um die Bedeutung der philippinischen Kampfkunst für die philippinische Kultur und die junge philippinische Generation. Dabei wurden Filmsequenzen von Grandtuhons Aktivitäten in Europa und USA sowie vom Training der AFP (Armed Forces Philippines) eingespielt. Ich berichtete unter anderem, wie die philippinische Kampfkunst und speziell Pekiti-Tirsia in Europa geschätzt wird und wie bei den Pekiti-Tirsia Übenden in Europa das Interesse und die Wertschätzung für die philippinische Kultur und für die Lebenseinstellung, die Pekiti-Tirsia vermittelt, wächst. Die Anrufe beim Sender zeigen, dass der Eindruck, den die Sendung hinterlässt, enorm ist. Direkt im Anschluss an die Show kommen Angebote, die Aktivitäten von Pekiti-Tirsia zu unterstützen.

Ich trainiere mit Grandtuhon in Sibat und Tri-V mit Schwerpunkt Stichvariationen und -komplikationen. Es ergab sich auch ein Treffen mit einem Senior Student von Prof. Vinas und ein herzliches Wiedersehen mit Meister Patcheko. Die Zeit mit ihm beweist, seine Taifunic Power ist immer noch aktiv! Grossmeister Patcheko und Uli

In der zweiten und dritten Folge von Pekiti-Tirsia in Action kommen live Zuschaueranfragen ins Studio. Nach Auskunft des Senders ist das Interesse an der Sendung groß, und die Einschaltquoten verdoppeln sich fast jede Sendung. Es kam schon als Feedback auf die erste Sendung die Bitte, mehr von den praktischen Konzepten des Pekiti-Tirsia zu zeigen. Deswegen ging es ab der zweiten Folge ins große Studio. In der zweiten Folge demonstrierten und erläuterten Grandtuhon und Rommel Tortal dann auch grundlegende Prinzipien des Pekiti-Tirsia. Den beiden in Aktion zuzuschauen, ist immer ein Erlebnis.

In der dritten Folge fragen die Zuschauer explizit nach mir. Also geben Grandtuhon und ich zusammen eine spontane Demo über Messerkampf und waffenlos gegen Messer. Grandtuhon ist verdammt schnell, und da wir beide scharfe Messer benutzen, ist es eine aufregende Sache! Als wir nach der Live-Sendung in Bacolod unterwegs sind, werde ich aufgrund der Sendung immer wieder angesprochen.

Rommel bittet mich, zusammen mit ihm zurück nach Manila zu kommen. Es wird ein Team von BBC erwartet, das einen Film über philippinische Kampfkunst produzieren möchte. Ich soll beim Treffen mit der Kontaktperson zur BBC dabei sein. Das Training in Bacolod war sehr anstrengend. Grandtuhon organisiert für mich eine Ginger Massage, die mich regenerieren soll. Die beiden Heiler sagen mir, der einheimische Ginger ist anders als der ausländische. Die Prozedur ist schmerzhaft aber wohltuend. Mein Körper brennt noch einen Tag lang. Aber ich fühle mich frisch.

Manila zum zweiten

In Manila angekommen, treffe ich mich mit den Manila Pitbulls zu einem gemeinsamen Training. Inky, die Kontaktperson der BBC, ist auch dabei. Als ich ankomme, fragen mich die Manila Pitbulls, ob ich mit Grandtuhon trainiert hätte. Als Antwort zeige ich meine offenen Hände. Es werden keine weiteren Fragen gestellt.

Zu dem Treffen kommt auch Danny. Er zeigt Schnappschüsse von dem Turnier, die aus der Hüfte geschossen wurden. Auf den Bildern sind Kämpfer und im Hintergrund Filipinos in festlicher Stammestracht zu sehen. Wie Danny erklärt, war dieses Turnier Teil einer Zeremonie mit dem Ziel, die Kämpfer und damit auch die Stämme näher zusammenzubringen und alte Fehden beizulegen. Es traten acht Kämpfer gegeneinander an, die ihren jeweiligen Stamm vertraten. Um den Erfolg der Zeremonie nicht zu stören, waren Foto und Video nicht erwünscht. Gekämpft wurde mit Stöcken, in die Nägel eingeschlagen waren, so dass sie um ein paar Millimeter herausragten. Es gab keine Schutzkleidung. Die Ältesten beaufsichtigten die Zeremonie. Die Bilder zeigen, es war eine blutige Angelegenheit, doch Danny ist bei unserem Treffen nichts mehr anzusehen. Danny berichtet, die Zeremonie war erfolgreich und die Stimmung nach den Kämpfen sei sehr gut gewesen. Wäre gerne dabei gewesen, aber es gibt Dinge, die nicht möglich sind.

Danny zeigt auch seine jüngste Messerkollektion. Es sind sehr schöne Stücke und einige sind wirklich ungewöhnlich. Ich werde welche mit nach Deutschland nehmen.

Wieder Bacolod: BBC, Bürgermeister und Jahr des Affen

Grandtuhon wünschte meine Anwesenheit für die BBC Aufnahmen. Ich fliege mit Rommel nach Bacolod. Dort treffe ich auch Nick „Pappy Dog“ Papadakis, der vor wenigen Tage angekommen war, um Aufnahmen von dem Event für National Geographic zu machen.

Inky mit Masskara Gewinnermaske Wir holen das BBC Team mit einer Abordnung des Office of Tourism vom Flughafen ab. Sie waren zuvor in Cebu und haben dort die Sinulog Feier auf sich wirken lassen. Es war wohl alles sehr hektisch für sie. Es scheint, die Bedeutung von Pit Senyor ist an ihnen vorbeigegangen. Sie haben dort – so höre ich - auch schon Aufnahmen von Doce Pares, Black Eagle und Balintawak gemacht. An einem Tag mehrere Systeme. In Bacolod bleiben sie drei Tage. In dieser Zeit filmen sie ausschließlich Pekiti-Tirsia.

Zunächst aber ein Besuch bei der Bürgermeisterin. Wir werden mit großem Bahnhof empfangen, und es ist interessant zu hören, wie die Bürgermeisterin die Situation und zukünftige Entwicklung der Region sieht. Bacalod Mayor Valdez, Grandtuhon Leo T. Gaje, Uli und BBC Team Natürlich kommt auch die Gewinnermaske des letzten Maskara Festivals zu ehren. Die Bürgermeisterin bietet ihre Unterstützung für die anstehenden Aufnahmen und ist neugierig auf philippinische Kampfkünste. Sie will versuchen, bei den Aufnahmen dabei zu sein.

Die Aufnahmen

Grandtuhon möchte mich in den Aufnahmen über Pekiti Tirsia dabei haben, aber das BBC Team möchte verständlicherweise keine europäisch aussehende Gesichter im Film. Das ist auch ok. So kann ich etwas entspannen und mache mit meiner Kamera ein privates 'Making of'. Was es zu sehen gab, war erstaunlich, und ich bin froh, nicht als Darsteller oder Kameramann eingespannt zu sein. So kann ich das ganze Event ohne Ablenkung erleben.

Wie immer bei Grandtuhon war natürlich alles spontan und nichts geprobt. Grandtuhon hat seine Kontakte benutzt und mit teilweise erheblichem Aufwand Leute aus den Bergregionen nach Bacolod gebracht und sie überzeugt, Kostproben ihrer speziellen Fertigkeiten vor der Kamera zu demonstrieren. Die Leute von den Bergen zeigen Magie, Rituale, Bechwörungen und Kampfkunst. Grandtuhon und Rommel zeigen Pekiti-Tirsia in Anwendung und traditionelles Training. So, kann ich mir vorstellen, könnte es Grandtuhon bei seinem Großvater erlebt haben.

Während eines ungeprobten Schwertkampfes im Fluss bekommt Rommel einen Cut auf der Stirn. Mit etwas Himag ist der Cut schnell versorgt und es geht weiter. Grandtuhon und Rommel zeigen Sibat, Eisenballtraining, Training im Wasser und auf halbierten Kokosnüssen. Auch wurden Aufnahmen von Hilot gemacht und bei dem Schmied von Grandtuhon wurde das traditionelle Schmieden eines vergifteten Messers dokumentiert.


China Connection – Das Jahr des Affen

Während ich das westliche Neujahr in Manila verbrachte, feierte ich chinesisch Neujahr in Bacolod. Durch meine Freunde wurde es eine erinnerungswerte Zeit und ich konnte anlässlich der Neujahrsfeier auch wieder einige neue Eindrücke zum chinesischen Gongfu und auch zum Ving Tsun sammeln.

Manila Again: BBC bei SAF, Guro Jun, Mano-Mano

Als die Filmaufnahmen abgeschlossen sind, fliege ich mit Rommel nach Manila zurück. Das BBC Team möchte dort weitere Aufnahmen machen. Sie interessieren sich für Kali Illustrissimo und Modern Arnis und auch für das Pekiti-Tirsia Training der SAF und der Recon Marines. Rommel arrangiert mit seinen Kontakten die Security für das Team.

Als das BBC Team dann in Manila ist, machen sie Aufnahmen beim SAF Kommando: Unter anderem werden Aufnahmen in der Hoogans Alley (Schießanlage für Häuserkampf) der SAF gemacht. Besonders interessiert sie das Thema "Leises Eindringen in bewachte Räume und Geiselbefreiung". Hier gibt es natürlich auch viele Messeranwendungen zu sehen.

Grandtuhon und Mandala Rommel richten SAF Kommando aus
Grandtuhon heilt Kopfwunde mit Himag SAF Captain Cautiver zeigt Messertechnik Kontrolle
Hoogans Alley (Trainingsanlage für Häuserkampf) der SAF

Treffen mit Guro Jun und Mano-Mano Turnier

Rechtzeitig zu den BBC Aufnahmen bei der SAF trifft auch Guro Jun de Leon und einige seiner Schüler aus Kanada ein. Es ist mein erstes persönliches Treffen mit Guro Jun. Seinen Vertreter in Manila, Roland, kenne ich schon länger. Er und andere haben mir schon viel Gutes über Guro Jun erzählt. Als ich ihn treffe und wir uns unterhalten, verstehe ich, warum. Interessant ist, dass Guro Juns Schüler unter anderem auch Vin Diesel trainiert. Philippinische Kampfkunst ist in Hollywood gerade im Trend und es ist zu erwarten, dass Vin Diesel in seinen nächsten Filmen vielleicht mehr philippinische Kampfkunst zeigen wird. Wir haben eine lustige Zeit und wollen in Kontakt bleiben.

Bei einer Gelegenheit ergibt sich eine spontane Einladung für mich, ein groß aufgezogenes Mano-Mano Turnier zu besuchen. Als ich dort bin, stelle ich fest, dass die Security von Mitgliedern des Submission Dungeon gestellt wird. Ich weiß, hier bin ich sicher und ich muss mir auch keine Sorgen um gute Sitzplätze machen. Die Regeln des Turnier sind ähnlich K1. Am Turnier nahmen Vertreter verschiedener Stile teil. Muay Thai, Yaw Yan, Taekwondo, Kali und andere Stile. Das Niveau ist zum Teil beachtlich und teilweise gibt es sehr gute Fußarbeit und überraschende Manöver zu sehen. Mitunter fällt es den Kämpfern schwer, sich an die Regeln zu halten. Leider erlaubt es mein Zeitplan nicht, bis zum Ende der Veranstaltung zu bleiben.

Kurzausflug in die Berge

Gruppenfoto Wir erhalten eine Einladung auf Dannys Landsitz in den Bergen. Eine willkommene Abwechslung zu Manila! Bei der Anfahrt gibt es beinahe einen schlimmen Unfall, aber es geht nochmal gut. Einmal angekommen, haben wir, wie nicht anders zu erwarten, eine tolle Zeit. Danny ist ein hervorragender Gastgeber und legt sich ins Zeug, als wolle er beweisen, dass die traditionellen Werte auf den Philippinen heute stärker sind denn je. Nick „Pappy Dog“ Papadakis, Rommel, Grandtuhon, Jun de Leon und seine kanadischen Schüler sind auch da. Es ist herrlich: Training, Sonne, frische Bergluft, der Cat Fish aus Dannys eigenem Fischweiher ist erntereif und Früchte, Früchte, Früchte. Es ist ein Festmahl! Nach der langen Zeit in Manila eine Wohltat. Grandtuhon zeigt spontan Dumog und ich werde von Danny nach Stock und Waffenlos gefragt.

Manila: Oakwood zum zweiten, Submission Dungeon, Boracay

Wieder in Manila ist in der Zeitung zu lesen, dass erneut eine Verschwörung philippinischer Offiziere aufgedeckt wurde. Das weckt in mir Erinnerungen an den Magdalo/Oakwood-Zwischenfall, der während meines letzten Aufenthaltes auf den Philippinen für Aufregung sorgte. Doch diesmal wurden die Offiziere unspektakulär festgenommen, bevor es zu einer größeren Aktion kam. Die Wahlen auf den Philippinen versprechen dieses mal interessant zu werden.

Im Submission Dungeon In Manila leitet Grandtuhon ein Workshop im Submission Dungeon: Der Tag beginnt am lichten Morgen und nach kurzem Aufwärmtraining, geleitet von Danny, zeigt Grandtuhon Dumog. Es ist schmerzhaft und die Dungeon Leute sind begeistert. Ich natürlich auch. Als Grandtuhon gehen muss, trainieren sie das gezeigte noch bis zum Mittag weiter. Danny fragt mich nach einer Pause, ob ich weiter unterrichten kann. Eigentlich hatte ich für den Nachmittag etwas anderes geplant. Aber spontan willige ich in eine kurze Trainingseinheit ein. Ich trainiere mit jedem individuell zu dem Thema, das ihn gerade interessiert und es macht riesig Spaß, denn alle sind mit einer Begeisterung beim Training, die einen alles andere vergessen lässt. Die Begeisterung bei den Leuten ist so groß, dass wir noch lange bis in den Nachmittag trainieren. In einer kurzen Pause kommt einer der Teilnehmer zu mir und zeigt mir einen Stock, den ich bei einem Workshop im Jahr zuvor signiert hatte. Ich weiß nicht, was ich sagen soll – ich bin bewegt.

Nach dem Seminar kommt einer der Teilnehmer zu mir. Ein Filipino, der viel Muay Thai trainiert hat. Er lebt und trainierte in den USA und ist in seine Heimat zurückgekehrt, um die richtige FMA zu finden. Ich unterhalte mich nach dem Seminar lange mit ihm.

Als wir das Training beenden, schenkt mir Danny drei Tage im Club Panoly auf Boracay! So komme ich bei fast drei Monaten Aufenthalt doch noch zu drei Tagen Stranderholung. Danke Danny!

Strand von Boracay mit Bangka

Abschiedsfeier von den Manila Pitbulls

Leider geht auch dieser Aufenthalt in den Philippinen wieder dem Ende zu und die Pflicht in Deutschland ruft. Die Manila Pitbulls arrangieren eine Abschiedsparty, die fast schon traditionell in Buddies Haus stattfindet. Guro Jun und viele andere sind auch da. Gäbe es nicht so viele andere Gründe zu den Philippinen zurückzukehren, dann würde allein schon das Essen von Buddies Ehefrau Jesca ein hinreichender Grund sein. Auch diesmal ist das Essen wieder köstlich und bestärkt mich in den Entschluss, dass ich wiederkommen werde! Im Mai wird Grandtuhon in Europa sein und meine nächste Reise auf die Philippinen ist für Juli bereits fest geplant.

Bei der Abschiedsfeier


Literatur:

Otso-Otso:



Love Letter Email Worm



Election Gun Ban



 

  

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