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Interview mit Mandala Uli Weidle

Das folgende Interview mit Mandala Uli Weidle wurde anlässlich des ersten Pekiti-Tirsia Workshops mit Mandala Weidle in Helsinki, Finnland durch Marko Ronkainen für das finnische potku.net Magazin geführt.

Lesen sie hier die deutsche Übersetzung als Vorabveröffentlichung. Fragen von Marko Ronkainen. Antworten von Uli Weidle:

Mandala Uli während einer dynamischen Pekiti-Tirsia Vorführung mit Mandala Rommel Tortals Manila Pitbulls im Mega Mall (größtes Shopping Center), Manila, Philippines

Erzähl uns etwas über dich und wie du mit den Kampfkünsten begonnen hast?

Ich wurde 1966 in Reutlingen geboren, eine Stadt im südlichen Teil Deutschlands, in der Nähe von Stuttgart. Im Alter von 8 Jahren habe ich angefangen, Karate zu trainieren, weil ich von jemandem drangsaliert wurde, der doppelt so alt war wie ich. Es gab da eine neue Karateschule im Ort und laut der Filme, die ich darüber gesehen hatte, schien das die Lösung für mein Problem zu sein. Um die Geschichte kurz zu halten: In den folgenden Jahren trainierte ich drei- bis fünfmal die Woche, wurde besser und gewann einige Wettkämpfe. Als zweimaliger Landesmeister musste ich auf die harte Tour lernen, dass das Gewinnen eines Wettkampfes und das erfolgreiche Meistern eines Konfliktes auf der Straße nicht dasselbe ist. Diese Erfahrung öffnete mir die Augen und ich begann meine Suche nach einer Kampfkunst, die die Fähigkeit zur praktischen Selbstverteidigung vermittelt.

Wie bist du mit den Philippinischen Kampfkünsten in Berührung gekommen?

Zurückblickend war mein Engagement in den Philippinischen Kampfkünsten kein Zufall. Ich hatte einige Kampfkünste trainiert – darunter Muay Thai, Boxen und Ving Tsun, welches ich auch für einige Jahre unterrichtet habe. Die ganze Zeit über habe ich nach einer praxisorientierten Selbstverteidigungsmethode gesucht. Nun, für jeden Kampfkünstler mit dem Schwerpunkt Selbstverteidigung ist die ultimative Herausforderung: wie überstehe ich einen Messerangriff? Nationale und Internationale Kampfkunstmagazine berichteten einstimmig, dass die Philippinische Kampfkunst die praktischsten Antworten zu den Fragen bietet, die in einer Messerkultur aufgeworfen werden. Zurückblickend war es also die ganze Zeit über die Philippinische Kampfkunst, die ich eigentlich gesucht hatte. Obwohl es ganz einfach zu sehen ist wenn man darauf zurückschaut, brauchte ich doch viele Jahre um das zu erkennen.

Als ich mich dann für die FMA zu interessieren begann, ging es mir zuerst nur um Erfahrungen im Bereich von Messerangriffen in der Realität auf der Straße. Ich hatte schon einige chinesische und japanische Künste trainiert, die sich zwar in der fortgeschrittenen Phase des Trainings mit Waffen beschäftigten, von denen jedoch keine wirklich etwas lehrte, das ich als nützlich für reale Situationen auf der Straße erachtete. Also habe ich mir verschiedene FMA-Systeme angeschaut und ausprobiert und als ich schließlich das Pekiti-Tirsia in den USA fand, war es das erste, das all meine Anforderungen erfüllte. Wie sollte ich ahnen, dass das, was eigentlich nur als ein Seitensprung gedacht war, mein Verständnis der Kampfkünste grundlegend verändern sollte?

Wie siehst du deine Entwicklung als Kampfkünstler? Wenn du betrachtest, was dich damals motivierte und was dich heute motiviert, was ist anders?

Ich denke man kann sagen ich bin zu den ursprünglichen Motiven zurückgekehrt, die mich anfangs dazu bewegt haben, die Kampfkünste überhaupt zu trainieren. Ich habe sie quasi wiederentdeckt, nachdem ich sie bereits vergessen hatte, weil mich Wettkämpfe und Graduierungen vom Weg abgelenkt hatten – all diese glänzenden Scheinziele.

Was jetzt anders ist? Ich verstehe jetzt besser was meine ursprünglichen Ziele wirklich bedeuteten – was Selbstverteidigung wirklich ist und wie sie in der Konsequenz notwendig mit einem Lebensstil und einer Lebensphilosophie verbunden ist. Jetzt, da ich das verstehe, habe ich die wirkliche Bedeutung erkannt und ich werde dieses Verständnis nicht mehr verlieren.

Als Konsequenz des Erkennens der Macht und des Wertes der Pekiti-Tirsia Lebensphilosophie, welche bedeutet an das Leben, an Gesundheit und Erfolg zu glauben und andere zu respektieren, die ebenfalls an das Leben glauben, ist die Kampfkunst für mich zu einer positiven Kraft geworden. Wegen ihr bin ich in der glücklichen Situation, ein Leben in guter Gesundheit zu leben – ein glückliches Leben, darf ich sagen – mit guten Freunden und ich bin der Lage, mich auf das konzentrieren zu dürfen, was mir Freude macht und was ich auch wirklich gerne tun möchte. Mit dieser Lebenssituation ist es für mich auch wichtiger geworden, anderen zu helfen. Unter anderem habe ich mit der Unterstützung der PTE Instruktoren ein Sponsorenprogramm gegründet, das jungen Studenten auf den Philippinen mit den Schulgebühren hilft, was gleichzeitig im Bezug auf Pekiti-Tirsia bedeutet, den jungen Filipinos zu helfen, die Werte und den Wert ihres eigenen Erbes wieder zu entdecken, bevor es komplett durch die Amerikanisierung verloren geht. Es ist eine Möglichkeit für uns, den Filipinos etwas zurückzugeben.

Grand Tuhon Gaje und Mandala Uli Weidle, Negros Occ, Philippinen 1996

Wie kam es dazu, dass du Grand Tuhon Gaje zum ersten Mal trafst und welche Bedeutung hatte dieses Treffen?

Als ich begann, Pekiti-Tirsia zu trainieren, lernte ich zuerst von einem Schüler der ersten Generation von Grand Tuhon in den USA. Ich erinnere mich immer noch lebhaft an mein erstes Treffen mit ihm in New York, als ich am eigenen Körper spüren durfte, was das System eigentlich ausmacht: Wir trainierten Körperwaffen, Stock und Messer in allen Variationen. Was die leeren Hände oder auch Körperwaffen angeht, schätzte ich das System sehr, weil alles sehr praxisnah war und doch verschieden genug von den üblichen Methoden, um zu überraschen – es war nicht nur das gewöhnliche Zeug, das jeder kennt und worauf jeder vorbereitet ist, es zu neutralisieren und gegenzukontern.

Kraftvoll und mit viel Erfahrung in der Realität der Straßen war schon das waffenlose System alleine so beeindruckend, dass ich das Pekiti-Tirsia mit echtem Interesse erlernen wollte. Die große Überraschung allerdings war das Messer: Ich dachte, meine Fähigkeiten im unbewaffneten Bereich – besonders im Chi Sao – würden mir eine kleine Chance gegen das Messer verschaffen. Ein kapitaler Irrtum! Das war die Zeit, in der mir klar wurde, wie viel Glück ich früher hatte, während ich Konfliktsituationen manchmal auf körperlicher Ebene gelöst habe, dass nie ein Trainierter ein Messer gegen mich zog.

Dass Pekiti-Tirsia meine primäre Kampfkunst geworden war bemerkte ich, als ich dabei war, eine spezielle Kontertechnik in meiner vorherigen Kampfkunst zu demonstrieren. Es war so, dass mein Partner mich zu früh und mit viel höherer Intensität angriff, als ich erwartet hatte – Ich reagierte spontan mit einem Konter, der ganz klar Züge von Kali hatte. Seit damals ist das Pekiti-Tirsia zu meiner erstrangigen Kampfkunst geworden, die mich nie im Stich gelassen hat, wenn die Handschuhe aus sind und das Spiel beginnt.

Während ich meine Schüler in Pekiti-Tirsia trainierte, bekam ich den Eindruck, dass etwas fehlte und ich dachte ernsthaft darüber nach, den fehlenden Teil zu ergänzen. Ich sprach mit meinem Trainer aus den USA darüber. Das Gespräch endete mit einem freundschaftlichen Match, nach welchem er zustimmte, dass ich das System ergänzen würde. Etwa ein Jahr später traf ich Grand Tuhon Gaje zum ersten Mal. Es begab sich, dass er die erste Trainingsstunde mit genau dem Material begann, das ich im Lehrplan seines amerikanischen Schülers vermisst hatte. Das geschah, ohne dass wir uns zuvor über dieses Thema unterhalten hätten. Einiges von dem, das er zeigte, war mit dem identisch, das ich bis dahin selbst entwickelt hatte und anderes war weit ausgeklügelter, als ich je für möglich gehalten hätte. Da erkannte ich, dass das von Grand Tuhon Gaje unterrichtete Pekiti-Tirsia System alles anbot, was ich suchte – es war da und ist da um von mir entdeckt zu werden und die Antworten, die es bietet sind bereits feld- und kampferprobt, bevor ich überhaupt soweit bin die Fragen zu formulieren.

Ist Pekiti-Tirsia dein Vollzeitjob oder machst Du noch etwas anderes?

Was als Passion begann, ist mein Lebensweg geworden. Ich unterrichte, trainiere und vertrete Pekiti-Tirsia professionell. Wie ein Berufsmusiker oder ein Chirurg. Zuvor war das anders. In den 80ern hatte ich eine IT Company und bestritt damit meinen Lebensunterhalt. Als die Kampfkunst mehr und mehr von meiner Zeit in Anspruch nahmen, musste ich mich entscheiden. In der Mitte der 90er Jahre beschloss ich, meine Firma zu verkaufen und meinen Traum im Jetzt zu leben und nicht später.

Was meinst du dazu, dass oft gesagt wird, dass man um ein fähiger Kampfkünstler zu sein üben, üben und nochmals üben muss? Heißt das, dass für andere Dinge, wie z. B. Beruf und Familie automatisch weniger Zeit im Leben ist?

Für Leute mit Hingabe für die Kampfkunst ist es natürlich, dass die Kampfkunst alle Teile des Lebens beeinflusst. Das heißt aber nicht, dass das ganze Leben nur aus der Kampfkunst bestehen sollte. Die natürliche Reihenfolge der Prioritäten ist: Familie und Freunde, dann Beruf und dann die Freizeit. Für die meisten ist die Kampfkunst eine Freizeitbeschäftigung. Für einige ist es Beruf, sie entscheiden sich, das professionell zu machen. Für einige wenige ist es wie ein Teil der Familie. Das ist die höchste Stufe der Hingabe. Dem ist hinzuzufügen, dass – egal welchen Stellenwert die Kampfkunst im Leben einnimmt – eine der wichtigsten Lektionen aus der Kampfkunst ist über die Bedeutung der Balance. Wenn man die Schwerpunkte falsch legt, läuft man Gefahr, die Balance zu verlieren. Die Prioritäten bilden ein Dreieck und das Dreieck ist nur komplett, wenn alle drei Seiten vorhanden sind.

FMA sind in Deutschland ziemlich beliebt. Wie viele Übende, schätzt du, gibt es im ganzen Land? Wie viele trainieren Pekiti-Tirsia?

Diese Frage ist schwer zu beantworten. In den letzten Jahren gibt es eine steigende Anzahl Leute, die aus unterschiedlichsten Gründen FMA-Methoden unter verschiedenen Bezeichnungen unterrichten. Ist das auch noch FMA? Vor einigen Jahren sagte mir ein Freund, der sich mit Statistiken beschäftigt, dass es etwa 4000 Leute sein sollen, die in Deutschland FMA trainieren. Ich habe ihn nie gefragt, wie er die Leute gezählt hat. Nach unseren eigenen Unterlagen gibt es etwa 300 Leute, die reines Pekiti-Tirsia trainieren. Dazu sollte man sagen, dass für uns „Wie viele?“ eine zweitrangige Frage ist. Mich interessiert mehr das „Wie gut?“. Das ist eines der ersten Dinge, die ich von Grand Tuhon gelernt habe.

Du verbringst viel Zeit damit, auf die Philippinen und in andere Länder zu reisen. Hast du viele Trainer außer dir selbst, die die Leute unterrichten, wenn du nicht da bist?

In unserem Club haben wir zurzeit sieben Trainer – mit mir. Wir sind sechs Männer und eine Frau. Wenn ich in der Stadt bin, leite ich die meissten Trainings persönlich. Einige der Trainer haben jetzt ihre eigenen Gruppen in Nachbarstätten gegründet. Ich unterstütze sie bei ihren Projekten wo ich kann.

Grand Tuhon Gaje, Mandala Uli und Trainer vom Münchner Pekiti-Tirsia Kali Team haben Spaß

Wie fing die Pekiti-Tirsia Europe an und wie ist sie seit damals gewachsen?

Ich fing in den frühen 90ern an, Pekiti-Tirsia zu trainieren, lernte in den USA und übte dann mit einigen Freunden in Deutschland. 1996 bekam ich von Grand Tuhon den Auftrag, das Pekiti-Tirsia förmlich in Europa zu organisieren. Damals gab er mir Richtlinien, was zu tun und was unbedingt zu vermeiden war. Er wollte nicht, dass wir die Kunst verwässern, indem wir sie mit anderen Künsten mischen, oder dass wir sie kommerzialisieren, indem wir Formen oder Technikserien unterrichten, die den Schüler nur von dem ablenken, was gebraucht wird um praktisches Können und Erfahrung zu entwickeln. Er wollte, dass das Pekiti-Tirsia in Europa auf einem höheren Niveau beginnt. Keine Zeitverschwendung – alles funktionales Training, auf Vertrauen basiert, um den Kern und die Essenz des PT-Systems gemeinsam mit seiner Philosophie zu zeigen, um Kampfstärke und Freundschaft über die Grenzen von Ländern hinweg zu entwickeln.

Wir haben als kleine Gruppe von Freunden angefangen und jetzt haben wir Repräsentanten in vielen Ländern Europas. Es sind immer noch die Bande der Freundschaft, die die Gruppen zusammenhalten. Das ist die Qualität, die wir versuchen aufrecht zu erhalten, da sie nötig ist, um die Kunst wirklich zu trainieren.

Du hast in Reutlingen Pekiti-Tirsia Festivals organisiert. Bitte erzähl uns mehr davon.

Pekiti-Tirsia Kämpfer aus Schweden und Deutschland in einem Stockkampf beim Kali Festival 2003

Pekiti-Tirsia Kämpfer aus Schweden und Deutschland bei einem C-Klasse Fighter League Stockkampf beim Kali Festival 2003 in Reutlingen

Das erste Kali Festival hatten wir 1997. Ich habe es nach den Erfahrungen gestaltet, die ich bei Veranstaltungen auf den Philippinen gesammelt habe, aber es basiert auch auf den Erfahrungen, die ich gemacht habe, als ich noch aktiv an Wettkämpfen teilgenommen habe, wo ich zwischen den Kämpfen die langweiligste Zeit meines Lebens verbracht habe – kein Wunder, dass es nie viele Zuschauer bei diesen Wettkämpfen gab. Darauf beruhend haben wir das Festival nicht als Wettkampf oder Workshop kreiert, sondern als eine philippinische Fiesta. Es gibt Vollkontakt-Stockkämpfe mit minimaler Schutzausrüstung, Vorführungen der Vielseitigkeit der FMA und verwandter Künste, reichlich zu essen, Musik und eine gute Zeit für alle.

Normalerweise machen wir ein zweitägiges Ereignis daraus. Der erste Tag ist nur für die Kämpfer. Jeder kann dabei Kämpfen erfahren – und die Atmosphäre ist großartig. Es gibt keine Regeln und trotzdem gibt es keine unnötige Härte, da es nichts zu gewinnen oder zu verlieren gibt außer Freundschaft und Erfahrung. Der zweite Tag ist für alle offen. Es gibt spannende Vorführungen und Kämpfe, freies Essen und freien Eintritt für alle.

Es gibt alle zwei Jahre (glaube ich) auch eine große FMA Veranstaltung in Dortmund. Hast du daran teilgenommen und wirst du daran teilnehmen?

Als mich Alfred Plath zu der ersten Veranstaltung einlud, ich glaube das war 2003, habe ich sofort zugesagt, weil ich die Idee mochte, die Werte und die Vielfalt der FMA zu präsentieren. Um die Veranstaltung zu unterstützen, stimmte ich zu, dort ohne Bezahlung also nur gegen Erstattung der Reisekosten mitzumachen. Unglücklicherweise bekam ich hohes Fieber und konnte nicht anreisen. Das tut mir immer noch leid, da ich über Rückmeldungen aus dem Internet erfahren habe, dass einige Leute nur zu der Veranstaltung fuhren, weil sie mich treffen und das Pekiti-Tirsia erleben wollten. Denen, die mich kontaktierten, habe ich angeboten, ohne Entgelt in einem meiner Seminare teilzunehmen.

Bei der zweiten Veranstaltung hat mich Alfred wieder eingeladen und ich stimmte zu, das Ganze zu unterstützen und auch diesmal ohne Bezahlung zu unterrichten. Aber ich mochte das Format nicht: Es waren sehr kleine Unterrichtseinheiten von weniger als einer Stunde geplant. Die Teilnehmer hätten zwar viele Systeme trainiert, aber immer nur die Oberfläche angekratzt, sie wären nie wirklich 'rein gekommen' oder hätten die verschiedenen Finessen erlebt, welche die einzelnen Systeme ausmachen. So würden die Teilnehmer den Workshop mit dem Eindruck verlassen, dass die FMA Systeme nur eine zufällige Ansammlung von Techniken und Drills sind. Das wäre eine Ungerechtigkeit allen FMA gegenüber, die eine eigene wertvolle Identität haben. Ich habe dies mit Alfred diskutiert und wir sind darin übereingekommen, dass ich zwei Übungseinheiten a zwei Stunden halten würde anstatt der vorgeschlagenen vier Einheiten a einer Stunde. Kurz vor dem Festival rief mich Alfred an und informierte mich darüber, dass Dieter Knüttel diese Übereinkunft nicht akzeptieren wollte. Laut Alfred bestand Dieter darauf, dass ich vier Einheiten a einer Stunde halten sollte. Es gab keine Optionen. Ich lehnte ab.

Wie viel Zusammenarbeit gibt es grundsätzlich zwischen PT und anderen FMA Organisationen in Deutschland und Europa? Was sieht das mit anderen Kampfkünsten aus?

Pekiti-Tirsia lockt erfahrene Kampfkünstler unterschiedlichster Stile an. Boxen, Muay Thai, verschieden Silat Stile, MMA, Taekwondo, Karate, Judo, andere FMA, Sportfechten, Capoeira, wiederbelebte mittelalterliche Fechtkunst, was immer du magst. Diese Leute haben Freunde und Kontakte, die so natürlich auch Teil des Netzwerkes der Pekiti-Tirsia Freunde werden. Dieses Netzwerk ist nicht organisiert oder auf eine Weise niedergeschrieben – nur Freunde von Freunden halt, weil Freunde eben Freunde sein werden. Gemäß der Philosophie von Pekiti-Tirsia ist es erstrebenswert Freunde zu haben und nicht Feinde.

Wie sieht es international mit Pekiti-Tirsia aus? Natürlich ist es in den USA beliebt (wie alles, so scheint es), aber was ist mit dem Rest der Welt?

Es gibt vielerorts große Nachfrage für Pekiti-Tirsia, aber wir haben nicht genügend Instruktoren, um allen Anfragen nachzukommen. Ich habe viele Anfragen aus Österreich, Spanien, Frankreich und außerhalb Europas, wie z.B. Indien, Dom. Rep. und sogar von einigen Orten auf den Philippinen, Thailand und Indonesien, nach denen ich dort unterrichten soll. Diese Anfragen sind in der Warteschlange, da ich meine Aufmerksamkeit nicht auf zu viele Orte verteilen möchte. Ich folge immer noch dem, was mir Grand Tuhon in den Anfängen beigebracht hat: Qualität zuerst! Ich reise bereits an drei von vier Wochenenden herum, um die verschiedenen Pekiti-Tirsia Gruppen zu unterstützen und immer noch sind so viele Einladungen offen. Wie man sehen kann, haben wir Bedarf an guten Trainern. Wir möchten jedoch keinesfalls die Qualität der Quantität opfern. Deswegen haben wir in Europa und auf den Philippinen das Förderprogramm für Instruktorkandidaten.

Counter vs. lowkick

Bild1: Uli wird mit einem tiefen Halbkreistritt (low-kick) angegriffen. Er benutzt die Kraft des ankommenden Tritts und zerstört das angreifende Bein mit einem Konter-Knieangriff gegen den Knöchel/Spann. Gleichzeitig neutralisiert Uli durch Shielding & Monitoring eine eingehende Führhand-Schlaghand Kombination. Bild2: Beim Absetzen benutzt Uli die Banga-Methode um Gleichgewicht und Körperstruktur des Angreifers zu brechen indem er zugleich Genick, Schulter, Ellbogen und Hüfte hebelt. Bild3+4: "Aufgeräumt" wird dann mit aufgeladenen Ellbogenangriffen.

Dann ein Bisschen über Pekiti-Tirsia selbst. Was unterscheidet es von anderen Kampfkünsten und im Besonderen von anderen philippinischen Kampfkünsten?

Zuerst sollte ich gegenfragen: Von welcher anderen Kampfkunst? Und dann würden wir immer noch eine ganze Bibliothek füllen müssen, um deine Frage zu beantworten – und das ist genau das, was wir nicht wollen. Dennoch, um dich zufrieden zu stellen nenne ich hier einige der Hauptideen des Systems: Pekiti-Tirsia ist ein Trainingssystem, das gute Gewohnheiten in den Bereichen des Denkens, der Körpermechanik und der Achtsamkeit bewirkt. Das ganze System basiert auf den Prinzipien der Bewegung, der Anpassungsfähigkeit und des höheren Verständnisses. Es basiert nicht auf Techniken oder Drills. Das Pekiti-Tirsia Training basiert auf Erfahrung und es wird unterrichtet, um Erfahrung zu erzeugen. Geometrisch basiert das System auf Dreiecken und Kreisen, wie man es in der Natur bei den Zähnen von Haifischen und am Himmel in den Bewegungen der Sterne beobachten kann. Wir verwenden keine Blöcke, keine statischen Stände, sondern direkte Konterangriffe und offensives Ableiten. Wir unterrichten den Schüler nicht durch Wortassoziations-, sondern durch den Denkanstoßprozess. Darum wollen wir keine Bücher oder Videos über Pekiti-Tirsia. Es ist immer gegenwärtig und niemals in der Vergangenheit. Unsere Philosophie und unsere Kampfmethoden sind die einer Klingenkultur. Unsere Waffen sind, was auch immer uns gerade zur Verfügung steht.

Siehst du es als eine sich entwickelnde Kunst und wie hat es sich während deiner Zeit entwickelt? Oder ist es eher eine traditionelle Kunst mit einem festen Repertoire an Techniken und dem Bestreben nichts daran zu ändern?

Pekiti-Tirsia ist traditionell eine sich entfaltende Kunst. Es ist so aufgrund unserer Unterrichtmethode und eben diese macht Pekiti-Tirsia zu einer wirklich ursprünglichen philippinischen Kampfkunst. Grand Tuhon hat mir erzählt, dass in den alten philippinischen Universitäten, bevor die Spanier kamen und das meiste der ursprünglich philippinischen Kultur ersetzten, oder besser gesagt zerstörten, ein anderes Schulsystem existierte. Der Lehrer war nicht dazu da, Antworten auf Fragen zu liefern und dann zu überprüfen, ob die Schüler sich alles gut merken konnten. Stattdessen war der Lehrer derjenige, der Fragen stellte und den Schülern dann half, gültige und vielleicht auch neue Antworten zu finden. Für Pekiti-Tirsia ist dies immer noch der Weg: Jede neue Generation Übender kopiert nicht den Meister, indem sie blind seinem Weg folgt, sondern sie "wiederentdecken" während des Trainingsprozesses quasi aufs neue die Logik des Systems durch ihre eigene Erfahrung und Logik, unterstützt durch die Erfahrung des Lehrers. Auf diese Weise wird das System durch jede Generation Übender erneut auf Gültigkeit überprüft. Durch das Festhalten an dieser Tradition ist das Pekiti-Tirsia System immer zuverlässig und zeitgemäß.

Als Ergebnis davon, wurde das Pekiti-Tirsia System als offizielle Kampfkunst des PMC (Philippinisches Marine Corps) ausgewählt. Seit 1998 habe ich mit dem Training der Force Recon, der Kommandoeinheit mit dem besten Ruf innerhalb der Marine, zu tun. Wir unterrichten außerdem die SAF (Special Action Force), die CRG (Crisis Response Group) und andere Spezialeinheiten der philippinischen Nationalpolizei (PNP). Wir sind auch an der Ausbildung vieler der Eliteeinheiten von Militär und Polizei in den USA und in Europa beteiligt. Natürlich wird hier das Pekiti-Tirsia System wieder und wieder im Feld getestet. In anderen Worten: Pekiti-Tirsia unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle im Labor der wirklichen Welt. Wir sind an der Auswertung von Missionsergebnissen beteiligt und falls Anlass besteht, das Pekiti-Tirsia zu verbessern, sind wir die ersten, die Interesse daran haben, das zu entdecken.

Mandala Uli mit dem SAF Kommando

Mandala Uli mit Captain Cautiver und dem Special Action Force (SAF) Kommando der Philippinischen Nationalpolizei (PNP)

Die Philippinischen Meister waren in der Geschichte immer wählerisch in der Auswahl ihrer Schüler und haben ihre Kunst stark gehütet, indem sie zum Beispiel ihren Schülern verboten, unter anderen Meistern zu trainieren. Hat sich das geändert, wie verhält sich das heute?

Ganz kurz, es hat sich nicht geändert, aber es gibt im Gegensatz zu früher eine zusätzliche Schicht leicht zugänglicher, kommerzieller FMA an der Oberfläche dessen, was immer schon da war. In der Regel geht dies einher mit der Adaption kommerziell erfolgreicher Marketingkonzepte der japanischen und koreanischen Kampfkünste, wie zum Beispiel Katas, Gürtelgrade, Uniformen, standardisiertem Gruppenunterricht und am wichtigsten, dem Unterrichten durch Wortassoziation.

Unterhalb dieser kommerziellen Oberfläche gibt es auf den Philippinen immer noch einige Leute, die ein Wissen und eine solch immense Erfahrung haben, dass man von ihnen nur als Schätze der Kampfkunst reden kann. Solche Leute, wie Manong Kolimbo oder Manong Basko, habe ich an den unwahrscheinlichsten Orten getroffen und tatsächlich haben sie öfter mich gefunden, als ich sie. Normalerweise verhalten sie sich eher unauffällig, um Herausforderungen zu vermeiden und um das Überraschungsmoment, für den Fall der Fälle, in dem sie sich wirklich auf ihre trainierten Fähigkeiten verlassen müssen, nicht zu verlieren.

In allen Zeiten, in der Gegenwart, wie in der Vergangenheit, wurde und wird das, was man benutzt um wirklich zu kämpfen, als behütetes Wissen innerhalb des Familienkreises bewahrt. Das ist eine natürliche Konsequenz, bedenkt man, dass das Leben und die Fähigkeit, die benutzt wird um dieses zu schützen ein unermesslicher Besitz war und immer sein wird. „Versuch deinen besten Schlag!“ – Das ist eine gängige Herausforderung. Warum sollte jemand seinen „besten Schlag“ jemandem erläutern, dem er nicht trauen kann?

Lass mich dir ein Beispiel geben: Manong Olavides vom Uno-Dos-Tres De Campo JDC hat mir einmal erzählt, wie Großmeister Cabaleiro unterrichtet hat. Großmeister Cabaleiro hatte einen ziemlichen Ruf als erfolgreicher Kämpfer. Viele wollten seine Fähigkeiten erlernen. Sie bezahlten mit Schokolade oder anderen kleinen Gefälligkeiten, manchmal auch mit Geld, damit GM Cabaleiro ihnen einen Trick oder eine Bewegung im Austausch zeigte. Er erklärte ihnen die Feinheiten nicht und korrigierte sie nicht wirklich, wenn sie etwas falsch machten. Wenn der Schüler dann in einem Kampf geschlagen wurde und sich beschwerte, fragte der Großmeister wie und mit welchem Schlag er besiegt wurde und zeigte ihm dann den Gegenkonter oder korrigierte das Problem im Bewegungsablauf – natürlich bekam er im Gegenzug weitere Schokolade. Manong Olavides hat viele Jahre auf diese Art gelernt und erst, als er Großmeister Cabaleiro selbstlos in einer ernsten Familienangelegenheit half, überzeugte es den Großmeister, dass Manong Olavides jemand war, dem man vertrauen konnte. Danach begann GM Cabaleiro Interesse daran zu entwickeln, seine ganzen Fähigkeiten an Manong Olavides weiterzugeben. Er zeigte ihm die feineren Bewegungen, erklärte die Zusammenhänge und stellte sicher, dass er wirklich verstand.

Obwohl FMA-Unterricht gegen Geld fast überall erhältlich ist, hat nur der Unterricht, der auf Vertrauen und einer persönlichen Beziehung basiert, ernsthaftes Interesse daran jemanden nach bestem Wissen und Möglichkeit weiterzubilden. Das war eine Wahrheit in der vorigen Generation und es ist wahr bis heute.

Grand Tuhon Leo T. Gaje und Mandala Uli Weidle entspannen während einer Trainingspause

Grand Tuhon Gaje ist eine lebende Legende unter den philippinischen Meistern und den Kampfkünstlern im Allgemeinen. Was macht das Training unter ihm so besonders?

Wenn diese Frage so einfach zu beantworten wäre könnte jeder die Qualität von Grand Tuhon haben und – wie er – eine lebende Legende sein. Trotzdem will ich versuchen dir aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen zu antworten.

Eine der vielen Qualitäten, die Grand Tuhon zu so einem unvergleichlichen Trainer machen, ist, dass er nicht nur körperliche Fertigkeiten vermittelt, sonder vielmehr die komplette Persönlichkeit des Schülers einbezieht. Gemäß der Pekiti-Tirsia Philosophie glauben wir, dass jeder Mensch Potential, Fähigkeit und Talente für den Erfolg hat. Trotzdem kommen die meisten Leute nicht einmal in die Nähe des Erschließens dieses Potentials, weil sie Angst vor Versagen haben und sich entscheiden, ein langweiliges Leben ohne Herausforderungen in ihrem eigenen kleinen, sicheren Käfig zu führen. Eines meiner Lieblingszitate von Grand Tuhon ist: „Das Schlimmste, das passieren kann, ist wenn überhaupt nichts passiert.“

Kurz, was Grand Tuhon zu etwas besonderem macht, ist, dass er Pekiti-Tirsia in einer Weise lebt, dass er wirklich Pekiti-Tirsia ist. Diesen Mann zu kennen ist eine Erfahrung, die einen tief berührt und Menschen dazu bringt, zu wachsen, ihr Potential zu erforschen, große Dinge zu tun. Es ist genau das, was Pekiti-Tirsia so wertvoll macht. Es ist wirklich mehr als Techniken.

Wie würdest du ihn als Menschen charakterisieren?

Er ist einzigartig. Ein Original, das viele zu kopieren versuchen, wodurch sie genau das Wesentliche vermissen lassen. Sein Humor ist speziell. Er basiert auf Logik, die nur als Tuhon Logik beschrieben werden kann. Sein Humor ist sein bestes Unterrichtsmittel. Seine Hingabe für die philippinischen Kampfkünste und das Pekiti-Tirsia im Besonderen ist die stärkste Kraft. Man kann es nur verstehen, wenn man den Mann kennt. Er erwartet das Höchste an Hingabe und Loyalität, aber er fordert nie. Am Anfang war ich oft verwirrt, weil er nie seine Autorität benutzt, um die Dinge durch Disziplin leichter zu machen, indem er Anderen einfach befiehlt. Mit der Zeit verstand ich es besser: Was wahrhaftig ist kann nicht eingefordert werden. Wenn die Botschaft angekommen ist, kommt es von alleine. Wenn sie nicht angekommen ist, wird es sowieso niemals echt sein. Warum also danach fragen?

Mandala Uli und Manila Pitbuls haben eine Party

Manila Pitbulls mit Mandala Rommel Tortal und Jasper De Ocampo arrangieren eine Gute–Reise–und–komm–recht–bald–wieder—Party für Mandala Uli

Du reist selbst mindestens einmal im Jahr für längere Zeit auf die Philippinen, um zu trainieren. Wie hast du dich in diesen Zeiträumen verändert?

Wie habe ich mich verändert? Du solltest lieber Andere danach fragen, nicht mich. :)

Aufgrund der Reaktionen meiner Freunde kann ich sagen, dass anfangs, als ich von den Philippinen zurückkam, meine Schüler sich plötzlich scheuten, mit mir zu trainieren. Nicht, weil sie fürchteten, verletzt zu werden, sondern weil sie eine Veränderung in mir spürten, die vielleicht etwas mit Hingabe zu tun hatte. Man könnte es als wachsende innere Kraft beschreiben, die mit der Erfahrung besseren Verstehens einhergeht. Eine andere Veränderung: Ich lächle öfter.

Wie unterscheidet sich das Training auf den Philippinen von dem in Europa?

Es gibt Unterschiede im Klima, die andere Trainingsstrukturen ermöglichen und erfordern. Aber wichtiger als das ist, dass philippinische und westliche Menschen typischerweise ein unterschiedliches Temperament und eine andere Relation zwischen Körper und Geist haben. Das Training muss das beachten. Pekiti-Tirsia Training entwickelt ein Können, das auf Balance beruht, der Balance zwischen Geist, Körper und Achtsamkeit. Das Resultat dieser Balance könnte man als spontanes Verstehen beschreiben und das Ergebnis dieses Verstehens ist, dass das, was Reaktion war, zu spontaner Aktion wird, und, dass das, was Kontern um anzugreifen war, zu direktem Gegenangriff wird.

Die Faszination des Schwertes Wie würdest du die Philippinen als Land und die Filipinos als Volk beschreiben? Wie beeinflusst das die FMA und die Art sie zu trainieren?

Die Filipinos sind besondere Menschen, die in einer Mischung aus asiatischer und westlicher Denk- und Glaubensweise leben – einer Mischung, die sich über Generationen entwickelte. Das Leben wird dort geschätzt, gefühlt und spontan ausgedrückt mit einer brennenden Intensität und Konsequenz, die für westliche Leute untypisch ist. Der philippinische Geist ist das, was die FMA so besonders und effektiv macht.

Wie beeinflusst das das Training? Wie ich in meiner letzten Antwort erklärt habe, bedeutet das Training von Pekiti-Tirsia, Balance zu entwickeln, und diese Balance wird durch das Feuer des Genießens und des Wertschätzens der reinen Grundlagen des Lebens erzeugt. Anders ausgedrückt, FMA auf richtige Weise zu trainieren weckt den philippinischen Geist im Europäer.

Nachdem Finnland nun sein erstes offizielles Seminar von der Pekiti-Tirsia Europe hatte, könntest Du das Seminar ein wenig kommentieren und uns einige Tipps geben, woran wir trainieren sollen, bevor wir Dich das nächste mal wieder sehen?

Auf das Seminar zurückblickend, bleibt zu sagen, dass ich das Training mit euch allen wirklich genossen habe und ich war beeindruckt, dass alle bis zur letzten Minute gut trainiert haben. Kein einziger schwacher Geist in der Gruppe – das ist etwas besonderes bei einem ersten Seminar. Kompliment an die Finnen.

Was es zu üben gibt? Das habe ich auf dem Workshop gezeigt. Entwickelt gute Gewohnheiten, gute Körpermechanik. Stellt sicher, dass eure Basics funktional sind und sei sicher, dass Du mit einem offenen Geist trainierst, geleitet durch Ehrlichkeit, Freundschaft und Respekt: nach Antworten suchen und einander helfen, die richtigen Fragen zu finden, die uns dorthin führen werden.

Jussi und Jarkko waren perfekte Gastgeber die zu meiner guten Erfahrung in Finnland beigetragen haben. Ich freue mich darauf wieder nach Helsinki zu kommen und ich werde erfreut sein dieselben Gesichter wieder zu sehen. Unterstützt ihr euch gegenseitig, dann habt ihr auch meine Unterstützung und ganz bestimmt können wir hochwertiges Pekiti-Tirsia in Finnland starten. Im Mai 2005 werde ich mit Grand Tuhon in Schweden sein und wenn die Finnen so fortfahren wie sie gestartet haben, wird es nicht lange dauern und Grand Tuhon wird mit mir auch nach Finnland kommen.

Bis dann,

Burning Sticks!

 

Helsinki Pekiti-Tirsia Seminar 2005

Gruppenphoto vom Helsinki Pekiti-Tirsia Seminar 2005


Danke für das Interview. Grand Tuhon Gaje wird im Mai ein Seminar in Schweden halten. Hoffentlich werden wir dich bald wieder in Finnland sehen und vielleicht eines Tages auch Grand Tuhon selbst.

 


Übersetzung ins Deutsche: Mark André Mayer

  
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