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Mai 2009
Drei Tage Intensivtraining zum Thema «Dumpag–waffenlose Selbstverteidigung» in Reutlingen
Unter dem Motto „Möglichkeiten schaffen, wenn keine Wahl bleibt” stand das dreitägige Kali Dumpag Camp im Reutlinger Kampfkunstzentrum unter der Leitung des Europacheftrainers Uli Weidle. Der Begriff Dumpag kommt von der philippinischen Kampfkunst Kali und beschreibt die Selbstverteidigung unter Gebrauch der Möglichkeiten des Körpers, also Schlagen, Treten, Greifen, Stoßen, Hebeln und Werfen im weitesten Sinne. Auch sogenannte „Dirty Tactics” wie Kratzen oder Beißen sind Teil des Selbstverteidigungssystem.
Entsprechend dem diesjährigen Lehrgangsthema „Möglichkeiten schaffen, wenn keine Wahl bleibt” konzentrierte sich das Training auf Situationen, in denen körperliche Gewalt bereits im Gange ist, in denen also Vermeiden und Verhandeln gescheitert sind. Unter der sachkundigen Anleitung von Uli Weidle wurde das Bekämpfen und Flüchten im Falle von Bedrohungen oder Attacken durch Gruppen, sowie der Kampf mit dem Rücken zur Wand bzw. auf engstem, bedrängten Raum und sinnvolle Verteidigung und Flucht aus der Bodenlage geübt.
Dem erfahrenen Seminarleiter gelang es hervorragend, sich auf die einzelnen Teilnehmer einzustellen und ernsthaftes Training so zu präsentieren, dass alle mit Spaß und großem Engagement bei der Sache waren. Die drei Tage mit insgesamt 21 Stunden Training boten genügend Zeit, unter Anleitung von Uli Weidle neue Techniken und Verhaltensweisen zu erlernen, auszuprobieren und unter Druck bei sich widersetzendem Partner zu erproben. Am Ende des dreitägigen Trainings hatten alle Teilnehmer wertvolle Trainingserfahrungen gesammelt und einen Muskelkater, der sie noch eine Weile an das Training erinnern wird.
Das nächste mehrtägige Dumpag Camp gibt es im Mai 2010.
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